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Die Geschichte zum Ötztal - Tourismus
Das Ötztal zählt mit ca. 3,1 Millionen Übernachtungen (davon etwa 2,2 Millionen im Winter und etwa 800.000 im Sommer) (Stand 2002) zu den touristischen Ballungszentren Tirols. Die Orte im äußeren Ötztal sind eher zweisaisonal ausgerichtet, wogegen in Sölden mit seinen Ortsteilen der Wintertourismus dominant ist. Seit dem Bau des ersten Sesselliftes Sölden-Hochsölden im Jahr 1948 werden die Beförderungsanlagen laufend erweitert. In den 1960er Jahren wurde Hochgurgl und in den 1970er Jahren das Gletscherschigebiet am Rettenbach- und Tiefenbachferner erschlossen. Der Rettenbachferner ist auch Schauplatz von alpinen Schi-Weltcup-Bewerben. Im vorderen Ötztal nahm 1975 die Bergbahn zum Acherkogl in Ötz den Betrieb auf. Einen weiteren Impuls vor allem für das vordere Ötztal erhofft man sich von einem Thermenbetrieb in Längenfeld, der Ende 2004 eröffnet wurde. Der Tourismus ist somit ein wichtiger Arbeitgeber im Tal. Gewerbe, Handwerk, Handel [Bearbeiten] Die Handwerks- und Gewerbebetriebe sind durch eine hohe Abhängigkeit von ihrem wichtigsten Auftraggeber, dem Tourismus, gekennzeichnet. Den Hauptanteil nimmt dabei die Bauwirtschaft und das Baunebengewerbe ein. Nahversorger wie Bäcker, Konditor und Metzger sind durch die Konkurrenz moderner Handelsvertriebsformen und Zustelldienste im Rückgang begriffen. Kleine Einzelhändler konnten sich aber zum Teil noch halten. Einzelhändler und Tourismusbetriebe werden hauptsächlich von auswärtigen Lieferanten versorgt, daneben ergänzen landwirtschaftliche Produkte den gastronomischen Bedarf.
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*Das Ötztal*
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